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Härterei

Beim Prozess des Einsatzhärtens wird dem Werkstück in einem thermochemischen Verfahren Kohlenstoff zugeführt. Nach diesem Vorgang des „Aufkohlens“ werden die Werkstücke gehärtet und durch Anlassen entspannt.

Diese Bearbeitung stellt das bevorzugte Verfahren zum Härten von Antriebsteilen und Zahnrädern dar, denn:

  • durch die höhere Randschichthärte bekommt das Teil einen höheren Verschleißwiderstand
  • die Belastbarkeit wird deutlich erhöht
  • durch den zähen Kern wird die Biegewechselfestigkeit und die Überlasttoleranz verbessert
  • die Dauerfestigkeit wird erhöht

Geeignete Werkstoffe für das Einsatzhärten sind z.B. Einsatzstähle, Edelbaustähle mit niedrigem Kohlenstoffgehalt, Stähle mit einem Basiskohlenstoffgehalt von weniger als 0,25 Masse % Kohlenstoff.“